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Baumschere


Die Baumschere (auch Gartenschere genannt) wird zum Beschneiden von Sträuchern und Ästen bzw. Bäumen verwendet. Diese können damit ausgedünnt, in Form gebracht oder einfach nur abgeschnitten werden.

Aufgrund der Schneidetechnik ist das Arbeiten mit einer Baumschere sehr einfach – diese Technik ist bei allen Scheren gleich: auf die beiden Griffe der Schere wird Druck ausgeübt. Dieser überträgt sich auf die Scherenschneiden, diese trennen z.B. die Äste eines Baumes einfach ab. Baumscheren mit einem Seilzugsystem werden direkt an dem Zweig oder Ast angesetzt und mit einem Seil durchtrennt. Die verschiedenen Schneiden der Baumscheren bestehen aus unterschiedlichem Stahl. Die modernen Gerätschaften sind heute aus beschichtetem Hartmetall gearbeitet. Diese arbeiten in der Regel einfacher und lassen sich vor allem auch besser reinigen – z.B. lassen sich eingetrocknete Harze einfach wieder entfernen.

Mit vielen Baumscheren, die einen Teleskopgriff haben, kann auch in einer Höhe von gut zwei Metern noch problemlos gearbeitet werden. Bei diesen Gartenscheren werden zwei Grundtypen verkauft: die einschneidige Baumschere arbeitet – wie der Name schon sagt - nur mit einer Schneide, die den Ast oder Zweig gegen den Amboss (die zweite „Schneide“) drückt und durchtrennt. Deshalb wird diese Art von Baumschere auch Amboss-Schere genannt. Die zweischneidige Baumschere funktioniert dagegen ähnlich wie eine Haushaltsschere. Damit sie dauerhaft gut arbeiten kann, sollte sie nach jedem Einsatz gereinigt werden. Zusätzlich brauchen die Scherengelenke ab und an etwas Öl. Wichtig ist die Lagerung der Baumschere! Diese sollte unbedingt gegen Rost geschützt werden. Günstige Baumscheren gibt es schon ab 25 Euro – wer aber auf Qualität setzt, der zahlt zwischen 50 und 100 Euro.