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Lorbeerkirsche | Prunus laurocerasus


Die Lorbeerkirsche Prunus laurocerasus, die aus Kleinasien stammt, ist ein Zierstrauch, der zum Einsatz als winterfeste, immergrüne Hecke geeignet ist. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und ähnelt mit ihren länglichen Blättern dem Echten Lorbeer. Aus diesem Grund wird die Lorbeerkirsche Kirschlorbeer genannt, was genau genommen falsch ist. Den Namen erhielt die Pflanze durch ihre lorbeerartigen Blätter und die kirschartigen Steinfrüchte.

Die Blütezeit dauert von April bis Juni und während die kugeligen Früchte zunächst grün sind, werden sie in ihrer Reife zu schwarzen Trauben. Die Pflanzenteile der Lorbeerkirsche, ausgenommen die Früchte, enthalten blausäurehaltige Glycoside.

Bei der Auswahl sollte man darauf achten, das die Sorte winterhart ist. Empfehlenswert sind die Sorten Caucasica und Herbergii, denn sie sind sehr winterhart und ideal als Heckenbepflanzung.

Bei der Standortwahl muss darauf geachtet werden, dass die Lorbeerkirsche Prunus laurocerasus weder starke Sonneneinstrahlung noch einen zu windigen Standort verträgt. Ein schattiger und windgeschützter Standort ist für die Kirschlorbeere ideal. Sie eignet sich für die Kübelbepflanzung auf Terrasse und Balkon und sieht so gepflanzt mit einem runden Schnitt toll aus.

Nicht geeignet ist das Gehölz Prunus laurocerasus für kleine Gärten, da sie aufgrund ihres schnellen Wachstums viel Platz einnimmt.

Lorbeerkirsche Pflege


Lange Trockenperioden sollten im Winter vermieden werden, er sollte regelmässig gegossen werden. Mit einer einfachen Handschere, statt einer Heckenschere kann man die Lorbeerkirsche schneiden. Eine Heckenschere ist dafür ungeeignet, da man damit die großen Blätter beschädigen würde. Der Rückschnitt sollte kurz vor dem Austrieb erfolgen, wobei freistehende Sträucher und Hecken ausgelichtet werden.